Pränatale Diagnostik

Methoden der Pränatalen Diagnostik und Pränatalen Medizin

Im Rahmen der Pränatalen Diagnostik und Medizin (DEGUM-II) biete ich Ihnen eine Auswahl an invasiven sowie nicht-invasiven Methoden zur Untersuchung der Entwicklung Ihrer Schwangerschaft.

Ausführliche Vorgehensweisen zur Pränatalmedizin bespreche ich gerne gemeinsam mit Ihnen in Form eines Beratungsgespräches und bin selbstverständlich für jegliche Fragen Ihrerseits zu den Untersuchungsmöglichkeiten offen.

Nicht-invasive Methoden

Hier gibt es Informationen zu Verfahren, bei denen nicht in den Körper eingegriffen wird.

Invasive Methoden

Hier handelt es sich um invasive Verfahren, bei welchen es sich um eine direkten Eingriff in den Körper der Mutter handelt.

Geburtshilfe

Hier erfahren Sie mehr zu weiteren Betreuungen und Beratungen im Rahmen der Geburtshilfe, zum Beispiel zu Risikoschwangerschaften oder der Geburtsvorbereitung.
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was versteht man unter pränataler Diagnostik?

Die pränatale Diagnostik umfasst vorgeburtliche Untersuchungen, mit denen die Entwicklung des ungeborenen Kindes kontrolliert und mögliche Auffälligkeiten frühzeitig erkannt werden können.

Welche nicht-invasiven Untersuchungen bieten Sie an?

Nicht-invasive Methoden beinhalten z. B. den Ersttrimesterscreening, Nackenfaltenmessung, NIPT (Bluttest auf Chromosomenstörungen) , früher Organultraschall im 1. Trimenon und Feinultraschall im 2. Trimenon. Diese Verfahren sind risikoarm und erfordern keinen Eingriff in den Körper.

Was ist ein NIPT und wann wird er empfohlen?

Der NIPT (Nicht-invasiver Pränataltest) analysiert freie DNA des Babys im mütterlichen Blut auf häufige Chromosomenabweichungen (z. B. Trisomie 21). Er ist ab der 10. Schwangerschaftswoche möglich und besonders bei auffälligen Ultraschallbefunden sinnvoll.

Was ist die Nackenfaltenmessung und wozu dient sie?

Die Nackenfaltenmessung (zwischen SSW 11+0 und 13+6) ist ein spezieller Ultraschall, bei dem die Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Babys gemessen wird. Sie hilft, das Risiko für genetische Erkrankungen einzuschätzen.

Welche invasiven Methoden werden angeboten?

Invasive Methoden wie die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) oder Chorionzottenbiopsie dienen der genauen Abklärung genetischer Auffälligkeiten. Diese Verfahren gehen mit einem sehr geringen Risiko einher und werden nur bei medizinischer Indikation empfohlen.

Was bedeutet DEGUM-II-Zertifizierung?

DEGUM II steht für eine Qualifikation der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. Sie garantiert besondere Erfahrung und Qualität bei pränatalen Ultraschalluntersuchungen.

Welche Rolle spielt die pränatale Diagnostik bei Risikoschwangerschaften?

Bei Risikoschwangerschaften – z. B. bei höherem Alter, genetischen Vorbelastungen oder auffälligen Befunden – ist eine engmaschige Überwachung durch nicht-invasive und ggf. invasive Diagnostik besonders wichtig.

Wie läuft ein Beratungsgespräch zur pränatalen Diagnostik ab?

Wir nehmen uns Zeit, Ihre individuellen Fragen zu beantworten, erläutern die verschiedenen Methoden sowie deren Vor- und Nachteile und helfen Ihnen, eine informierte Entscheidung zu treffen.

Wird die pränatale Diagnostik von der Krankenkasse bezahlt?

Einige Untersuchungen (z. B. Basisultraschall) sind Kassenleistungen. Weitere (z. B. NIPT, Feinultraschall) werden bei medizinischer Indikation übernommen oder können privat abgerechnet werden.

Was passiert bei auffälligen Befunden?

Sollte eine Auffälligkeit festgestellt werden, beraten wir Sie ausführlich zu den nächsten Schritten – von weiterführender Diagnostik bis hin zu psychologischer Begleitung und Kontakt zu Spezialzentren.